Stellen sie sich vor…

… Menschen treffen sich und fassen innerhalb weniger Stunden Vertrauen zueinender. Sie beginnen, sich auszutauschen: Über Dinge die sie wirklich bewegen, Dinge, über die sie auf Arbeit oder bei Partys, ja nicht einmal in der Familie reden würden. Und: sie tauschen nicht nur Meinungen aus. Nicht nur das, was sie sagen, ist wichtig. Sondern das, was sie tun. Jeder bringt sich mit Kopf, Herz und Hand ein: mit seinen Gedanken, seinem Körper, seinen Gefühlen und seinem Verhalten, mit seinen Sehnsüchten und seinem Charakter.

Sie verfolgen ein gemeinsames Ziel: Sie arbeiten an einer Äußerung, einem Ausdruck, den sie anderen Menschen schenken. Ein verdichtetes Stück der Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Leben.
Auf dem Weg dahin müssen sie viele Probleme lösen, sie müssen sich austauschen, müssen sich einigen, müssen sich ausdrücken, sich streiten und sich entscheiden. Sie versuchen jeweils die beste Lösung zu finden.
Darüber hinaus lernen sie ihren Körper (nicht als Fortbewegungsmittel, Krankheitsträger oder Sexobjekt, nicht als Sportmaschine, Verdauungsorgan oder unperfektes Äußeres sondern) als ein Sinnesorgan und ein Ausdrucksmittel kennen. Die Einteilung in schön und hässlich gilt nicht mehr. Jeder hat mit seiner Qualität seinen Platz.
Und am Ende steht ein Fest. Ein Fest an dem viele beteiligt sind. Ein Fest der Ernsthaftigkeit und des Lachens, des Nachdenkens und des Überschwanges. Am Ende steht der Applaus.

Und? Wie stellen Sie sich das Gute Leben vor?

 

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